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LDB Mica kündigt Shared Mobility Studie in Deutschland und Frankreich an

01.06.2017

Alles deutet darauf hin, dass sich in den nächsten Jahren in der Mobilitätswelt vieles sehr grundlegend und tiefgreifend ändern wird. Carsharing-Angebote sind in Städten alltäglich, nicht nur die Bundesregierung wünscht mehr Elektrofahrzeuge auf den Straßen, Apps ersetzen Ticketautomaten, Ridesharing und Bikesharing gibt es in jeder größeren Stadt und die ersten Tests mit autonomen Fahrzeugen laufen bereits. Neue Mobilitätsformen erobern die Ballungszentren im Sturm und der Mobilitätsmix ändert sich vielerorts radikal. Vor allem in Metropolregionen wird sich die Verkehrsmittelnutzung deutlich ändern. So waren im Januar 2017 etwa 1,7 Millionen Kunden bei deutschen Carsharing-Anbietern registriert. Das sind 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Orte, in denen Carsharing verfügbar ist, stieg auf 597. Das sind 60 Städte und Gemeinden mehr als noch im Vorjahr.

Der Mobilitätsmarkt und im Speziellen der Carsharing-Markt müssen sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten. Die Unternehmen sind dazu aufgefordert, ihr Angebot hinsichtlich Themen wie Antriebssystemen, Elektromobilität und Infrastruktur, stationsgebundene bzw. stationsungebundene Angebote, Konkurrenzsituation sowie Marketing und Kommunikation fit für die Zukunft zu machen. Durch den Megatrend »Individualisierung«, werden Lebensbereiche und somit auch der Bedarf an Mobilität und das Mobilitätsverhalten immer individueller. Der Modal Split (Verwendung unterschiedlicher Verkehrsmittel) wird  immer breiter und der Wunsch nach Flexibilität immer größer. Einzig die persönlichen Einstellungen gelten als Ein- oder Ausschlusskriterium für bestimmte Verkehrsmittel.

Es existieren bereits einige Studien, die das Thema Carsharing und die damit einhergehenden Rahmenbedingungen untersuchten. Was bisher fehlt, sind einerseits Trackingstudien, durch die man langfristige Veränderungen und Entwicklungen, bedingt durch Carsharing, messen kann. Ebenso gibt es bisher keine detaillierte Beschreibung existierender Mobilitätstypen in Bezug auf die Shared Economy, die sich neben den »hard facts« wie z.B. Alter und Geschlecht durch ihre Einstellungen zum Thema Verkehr und Mobilität sowie durch ihr Nutzerverhalten beschreiben lassen.

Diese Lücke schließt die LDB Mica Studie Shared Mobility in Deutschland und Frankeich. Die Studie hat es sich zum Ziel  gesetzt, als Nullmessung zu untersuchen, wer Carsharing nutzt, wo Potentiale sind, welche Mobilitätstypen es gibt und wie sich das Mobilitätsverhalten dieser verschiedenen Mobilitätstypen gestaltet und auch gegebenenfalls verändert.

Zur Untersuchung der dargestellten Studieninhalte hat die LDB Mica Research GmbH in Deutschland und Frankreich jeweils ca. 1.000 Führerscheininhaber ab 18 Jahren zu ihrem Mobilitätsverhalten befragt. Die Befragten wurden mittels eines Online-Access Panels rekrutiert. Da eine der Voraussetzungen zur Nutzung von Carsharing, neben dem Führerscheinbesitz, ein Internetzugang des Nutzers ist, konnten mittels eines Online-Access Panel repräsentative Ergebnisse für diese Zielgruppe erhoben werden. Eine Besonderheit ist, dass die Befragungen nicht bundesweit, sondern  in den Top 35 Städten mit Carsharing­ -Angebot (stationsabhängig und stationsunabhängig) durchgeführt wurde. Dadurch wurde sichergestellt, dass die Befragten zu 100 Prozent der relevanten Zielgruppen entsprechen und sichtbare Effekte und sowie die Entwicklungen in der Zukunft untersucht werden konnten. Dieses Städteranking basiert auf den in der jeweiligen Stadt insgesamt verfügbaren Carsharing-Fahrzeugen.

Durch eine Faktorenanalyse konnten verschiedene Mobilitätstypen identifiziert werden, die das Mobilitätsverhalten in Deutschland und Frankreich widerspiegeln.

In den kommenden Wochen wird der Studienbericht inhaltlich finalisieren. Der Studienbericht kann dann kostenpflichtig erworben werden. 

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